Ultra High Modulus Carbon
ab 795 g Rahmengewicht¹
1,40 Stack-to-reach²
Carbon
Carbon
max. 35 mm Reifenbreite
Carbon
0 mm Setback
Carbon³
55 mm Profil³
¹ Fertigungsbedingt sind Schwankungen bis ± 5 % möglich, Gewicht bei Größe M
² Die angegebenen Geometriedaten beziehen sich auf Rahmengröße M
³ Abhängig von Modell
Race Rennrad Kaufberatung
Das erwartet dich mit einem Race Rennrad
High-Tech-Faser Carbon: Die Vorteile und Unterschiede
Training mit Powermeter: So hilft dir der Leistungsmesser
Hast du noch keinerlei Erfahrungen mit einem Rennrad, bieten Endurance Bikes mit ihrer aufrechteren, komfortableren Sitzposition meist den leichteren Einstieg. Das kommt dir auch bei längeren Touren zugute. Fühlst du dich jedoch mit der sportlichen Sitzposition auf einem Race Bike wohl und willst dich später in Rennen mit anderen messen, spricht auch nichts gegen ein Wettkampfrad. Ob ein Race Bike zu dir passt, findest du am besten bei einer vorherigen Probefahrt heraus.
Natürlich kannst du mit einem Wettkampf-Rennrad wie dem Shave auch Touren unternehmen – besonders, wenn du in deiner Gruppe der oder die Schnellste sein willst. Durch die sportlich-effiziente Sitzposition ermüdest du auf langen Touren jedoch auch schneller. Hier sind für Endurance Bikes mit ihrer komfortableren Körperhaltung teils im Vorteil. Für trainierte Fahrer/innen stellt ein Race Bike jedoch auch auf langen Touren keine Hürde dar.
Tubeless Systeme bieten neben dem höheren Pannenschutz auch den Vorteil eines geringeren Gewichts und Rollwiderstands. Zusätzlich kannst du die Reifen mit weniger Luftdruck fahren, was den Komfort bei schlechten Straßenverhältnissen erhöht. Unter Freizeitfahrern wird Tubeless am Rennrad zwar noch kontrovers diskutiert, im Profi-Bereich hat das System sich jedoch durchgesetzt.
Alle Modelle des Shave verfügen über tubeless-fähige Felgen und Reifen. Tubeless-Felgenband ist ebenfalls vormontiert. Je nach Modell benötigst du neben Tubeless-Milch ggfs. noch Tubeless-Ventile.
Das maximale Systemgewicht beträgt beim Shave 120 kg und beim Shave FF und Shave FFX 110 kg. Diese Gewichtsgrenze darf nicht überschritten werden und setzt sich zusammen aus dem Gewicht von Fahrer, Fahrrad, Kleidung, Ausrüstung und Gepäck, die hierfür addiert werden.
Zum Anzeigen deiner Wattwerte benötigst du einen kompatiblen Fahrradcomputer, eine Sportuhr mit Leistungsanzeige oder dein Smartphone. Sowohl Quarq- als auch 4iiii-Powermeter sind Dual-Band-kompatibel und lassen sich per ANT+ oder Bluetooth mit kompatiblen Apps oder Endgeräten verbinden.
Das erwartet dich mit einem Race Rennrad
Nicht jedes Rennrad ist für Radrennen gemacht – diese hier schon. Das Wettkampf-Rennrad macht bei der Geschwindigkeit keine Kompromisse. Leistung steht an erster Stelle, ob im Training oder Rennen. Stellst du hohe Erwartungen an dich und dein Material und willst mit den Besten der Gruppe mithalten, ist ein Wettkampfrad aus Carbon das Rennrad der Wahl.
Das moderne Race Bike positioniert sich dabei als Allrounder, der nicht nur Bergetappen oder Zeitfahren, sondern die Gesamtwertung im Blick hat. Gefragt ist die richtige Balance aus Aerodynamik, Leichtbau und Steifigkeit. Die Rahmengeometrie ist aggressiv gezeichnet – für eine tief geneigte, windschnittige und tritteffiziente Sitzposition. Ein agiles Handling sorgt auch bei Spitzengeschwindigkeiten für die nötige Kontrolle. Im Vergleich zum Endurance Bike nimmt das Race Bike dafür leichte Komforteinbußen in Kauf und erfordert ein aktiveres Fahrverhalten.
„Speed first“ ist das erklärte Motto – und das spiegelt sich auch in den Komponenten wider: Leichte Laufräder, teils mit Hochprofilfelgen aus Carbon, hydraulische Scheibenbremsen, elektronische Schaltungen oder Vollcarbon-Cockpits zeugen von High-Tech, Leichtbau und stetiger Innovation. Ganz zu schweigen von der Ästhetik. Kurzum: Nur Siegen ist schöner.
Das Race Bike in Kürze
Rahmenkonzept:
leichte Carbon-Bauweise
aerodynamisch optimiert
erhöhte Steifigkeit
Geometrie:
sportlich gestreckte Sitzposition
zentraler Schwerpunkt
agiles Fahrverhalten
Komponenten:
leichte (Aero-)Laufräder
Reifenbreiten um 30 mm
hydraulische Scheibenbremsen
elektronische 2-fach Schaltungen (2x12)
Trend zu Lenker/Vorbau-Kombi (Carbon)
Einsatzzweck:
Training
Wettkampf
sportliche Touren
High-Tech-Faser Carbon: Die Vorteile und Unterschiede
Carbon dominiert den Rennradsport. Große Toursiege werden seit der Jahrtausendwende fast ausschließlich auf Rennrädern aus dem Kohlefasergeflecht eingefahren. Minimales Gewicht, maximale Steifigkeit, Vibrationsdämpfung, zonaler Flex und unendliche Möglichkeiten bei der aerodynamischen Formgebung – die Vorteile, die der High-Tech-Werkstoff im Rennbereich mit sich bringt, sind eklatant. Auch wenn Stahl und Aluminium als Rahmenmaterial längst nicht ausgedient haben: Im Rennen bleibt kein Platz mehr für Nostalgie.
Von Stillstand kann dennoch keine Rede sein. Carbon wird ständig weiterentwickelt und ein aero-optimiertes Race Bike wiegt heute so viel wie früher ein Kletter-Spezialist, was den Trend weg vom Spezialisten hin zum Allrounder weiter befördert. Extrem steife Carbonfasern (sogenanntes Ultra High-Modulus-Carbon) und aufwendige Produktionsverfahren machen es möglich. So spart ein Shave FFX Rahmen durch den gezielten Einsatz dieser Carbonfasern (Torayca® M40X) nochmal ca. 200 Gramm zum Shave ein – und das ohne Einbußen bei der Steifigkeit.
Shave
Material: Carbon Fiber
Rahmengewicht: ca. 995g (Größe M)
Shave FF
Material: Ultra High Modulus Carbon
Rahmengewicht: ca. 795g (Größe M)
Vorteile Carbon:
leichter als Aluminium, Stahl oder Titan
hohe Steifigkeit im Verhältnis zum Gewicht
dämpft Mikrovibrationen durch Fahrbahnunebenheiten
flexibel konstruierbar für mehr Fahrkomfort
aerodynamische Formgebung nahezu unbegrenzt
Training mit Powermeter: So hilft dir der Leistungsmesser
Leistungsmesser sind an allen Shave-Modellen ab Werk verbaut und bieten die ideale Grundlage, um dein Training zu steuern und Erfolge messbar zu machen. Der Vorteil gegenüber der Geschwindigkeits- oder Herzfrequenzmessung liegt in der Vergleichbarkeit der Ergebnisse. So wie die Geschwindigkeit abhängig ist von Faktoren wie Gegen- oder Rückenwind, bildet die Herzfrequenz nur die Reaktion des Körpers auf eine Belastung ab. Der Einfluss von Außentemperaturen, Schlaf, Ernährung oder Erkrankungen wird dabei nicht berücksichtigt.
Ein Powermeter misst hingegen deine tatsächlich erbrachte Leistung – im Gegensatz zur Herzfrequenz auch ohne Verzögerung. So weißt du jederzeit, wie viel Watt du gerade in die Pedale trittst, wenn du auf deinen kompatiblen Fahrradcomputer oder deine Sportuhr blickst. Du kannst Trainingsfortschritte besser auswerten, präzise Intervalltrainings abspulen, deinen Kalorienverbrauch genauer berechnen und auf Basis von Fitnessindikatoren wie dem FTP-Schwellenwert trainieren. Exakt so, wie es auch die Profis machen.